Eine Hälfte der Familie Jamal El-Din vor dem Solarhaus in Berlin-Lichtenrade.
Foto: Upmann
Für Stephan Jamal El-Din aus Berlin-Lichtenrade war das Thema Solarenergie längst nichts Neues mehr, als er sich mit seiner Familie entschied, eine Solarwärme-Anlage auf dem Dach zu installieren. Doch die Initialzündung für das Vorhaben kam aus der Nachbarschaft.
Am grünen Stadtrand der Bundeshauptstadt wohnt die vierköpfige Familie in einer kleinen Einfamilienhaussiedlung. Als die Nachbarn der jungen Familie von ersten positiven Erfahrungen mit der Solarenergie auf dem eigenen Dach berichteten, sah auch Stephan Jamal El-Din die Gelegenheit gekommen, aktiv etwas für den Klimaschutz zu tun. Denn die Einsparung von fossilen Brennstoffen war für den Familienvater das wichtigste Argument für die Sonnenwärme: „Mit dem Kollektor im Einsatz können wir unser warmes Wasser ein halbes Jahr solar erzeugen. Manchmal langt der Sonnenwärme-Vorrat sogar für sieben Monate“, sagt Herr Jamal El-Din. Erst in der kalten Jahreszeit springt die zusätzliche Wärmeversorgung durch Gas an – der Einspareffekt liegt dadurch auf der Hand.
Die Erfahrungen der vierköpfigen Familie mit der Sonnenwärme sind durchweg positiv. Nicht zuletzt deshalb sagt HerrJamal El-Din mit Blick auf seinen 6 Quadratmeter großen Flachkollektor auf dem Dach: „Ich würde das immer wieder tun, wenn ich mich noch mal entscheiden müsste.“
Beratung und Hilfestellung erhielt die Berliner Familie ebenfalls gleich um die Ecke. Der erfahrene Handwerker von der „solarwerkstatt Berlin“ wohnt schließlich gleich gegenüber.